Der Mörder ist ein Wildgänseschützer, oder nicht?

Erster Kriminalroman von Franz-Hubert Esser „Doktor Albifrons“

XANTEN. Mit „Doktor Albi­frons“ ist ein neuer Niederrhein Krimi auf dem Markt. Es ist das Erstlingswerk von Franz-Hubert Esser aus Xanten und er hält, was er verspricht: Die Niederrheiner werden ihre Region sehr gut erkennen und der Roman ist spannend geschrieben, wie man sich einen Krimi vorstellt.

Franz-Hubert Esser mit seinem Buch „Doktor Albifrons“
NN-Foto: Lorelies Christian

Ein Jahr lang hat Esser an seinem Buch geschrieben. „Ich war Lehrer und bin jetzt im Ruhestand, so dass ich die Zeit dafür gefunden habe“, erzählt er und berichtet, dass er bisher Geschichten veröffentlicht hat. Die Idee zum Buch lieferte ihm sein Hobby, er beobachtet gerne Wildgänse und engagiert sich dazu auch beim NABU. Der Titel „Doktor Albifrons“ verrät Kennern, worum es geht. „„Albifrons“ ist Latein und heißt Blässgans. Doch damit kennt man noch nicht die Geschichte. Ausgerechnet auf dem friedlichen Emmericher Eyland wird ein Landwirt ermordet aufgefunden. Er hasste die arktischen Wildgänse, die ihr Futter von seinen Feldern holten. Trotz Verbot schoss er auf sie. Militante Gänseschützer (mit dem Pseudonym „Doktor Albifrons) warnten die Bauern, gegen die Gänse vorzugehen. Haben sie den Mord auf dem Gewissen? Hauptkommissar Fritz alt und sein Team aus Kleve ermitteln, doch leider tappen sie zunächst im Dunkeln. Die Presse macht Druck, es kommt zu weiteren Vorfällen und die Mordkommission aus Krefeld sollte den Fall schon übernehmen, da kommt es zu einer unerwarteten Wende….
Esser gelingt es, den Leser mitzunehmen auf Fährtensuche, ihm gleichzeitig Wissenswertes über die gefiederten Wintergäste zu vermitteln, Heimatkunde nahe zu bringen und dabei nicht belehrend zu wirken, sondern bleibt dem Format „Krimanlroman“ treu, so dass der Leser das Buch nicht weg legen möchte, bis er weiß, wer denn nun der Mörder ist.
Das Buch ist erhältlich in den Xantener Buchhandlungen sowie online.