Die Gäste der Gala fühlten

sich wie zuhause

Erlös der Timmermann-Gala geht an Lebenshilfe Gelderland und die Hermann van Veen-Stiftung

KEVELAER. Weihnachten zuhause“ hatte der Sänger, Entertainer und Moderator Karl Timmermann seine Benefiz-Gala im Bühnenhaus Kevelaer betitelt. Und genauso fühlten sich die Besucher im voll besetzten Bühnenhaus. Timmermann hatte auch in diesem Jahr nicht alle Wünsche nach einer Eintrittskarte erfüllen können. Diejenigen, die eine ergattern konnten, erlebten eine Wohfühl-Gala mit Humor. Dafür sorgten neben Karl Timmermann auf der Bühne seine ehemaligen Schüler Samira, Juli und Igor, die Mitglieder eines Streichquartetts, der Obel (Kabarettist), die Sänger Chrissi und „Mr. Soul“ Hans Ingenpass, fünf Mitglieder des Theatervereins 4c aus Kevelaer (Familie Voss), die Dance Kids der Tanzschule „8;Counts“ aus Geldern, Heinz Grüntjens am Akkordeon, der Theaterchor Niederrhein, der Nikolaus (Udo Blääß) und der Weihnachtsmann (Harry Wijnvoord). Letzterer „drohte“ kurzfristig, die Moderation des Abends zu übernehmen. Harry Wijnvoords Stimmlage eines Bass-Baritons vermittelt ein Wohlfühl-Gefühl, so dass auch die überraschend auf die Bühne geholte Hedwig van de Loo aus Uedem gleich ganz locker mitmachte. Mit ihr und Lars Rieger von der Kinderkrebshilfe Köln spielte Wijnvoord eine Mini-Ausgabe von „der Preis ist heiß“, eine Show, die er nach eigenen Angaben insgesamt 1.873 mal moderierte. Zu erraten war der Preis einer Flasche Kevelaerer Pilgertropfen. Dazu bemerkte die Kandidatin aus Uedem: „Wenn das Marienbildchen drauf ist, wird die Flasche ihren Preis haben.“ Der Sieger erhielt die Flasche als Geschenk. Besonders berührend war die Interpretation von „Tears in heaven“ durch Chrissi, Hans Ingenpass, Samira, Juli und Igor sowie Gastgeber Karl Timmermann. Der Sänger Eric Clapton hatte „Tears in heaven“ seinem im Alter von elf Jahren bei einem Unfall verstorbenen Sohn gewidmet. Der Erlös der Benefiz-Gala geht an die Lebenshilfe Gelderland und die Hermann van Veen-Stiftung. Deren Vertreter überraschte Karl Timmermann mit einen von Hermann van Veen handsignierten Buch und zwei Karten für das Musical „Massachusets“.

NN-Fotos: Gerhard Seybert