Eigentümer alter Bauwerke können sich kostenlos beraten lassen

BÜDERICH. „Das Dorfinnenentwicklungskonzept Büderich ist auf einem guten Weg“. Das findet der Koordinationsausschuss Büdericher Vereine – Bürgerforum und zieht nach gut einem Drittel des gemeinsamen Weges ein erstes Zwischenfazit.

Eine alte Postkarte der Weseler Straße. Foto: privat
Eine alte Postkarte der Weseler Straße.
Foto: privat

Im Anschluss an die gut besuchte Auftaktveranstaltung und den Dorfrundgang sind die gesammelten Vorschläge den drei Handlungsfeldern „Gemeinschaftliches Dorfleben“, „Dorfbild und Dorfgestaltung“ und „Erhalt und Nutzung der historischen Bausubstanz“ zugeordnet und von entsprechenden Arbeitsgruppen konkretisiert worden. In vielen guten Gesprächen mit den Büderichern sind dabei viele Ideen zu Tage gebracht worden. Dabei ist aber insbesondere auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung hinzuweisen.
Am 10. Mai um 19.30 Uhr findet im Gasthof van Gelder die nächste Sitzung der AG Dorfbild und Dorfgestaltung statt, zu der jeder Büdericher eingeladen ist und wo er mitwirken kann. Während der Veranstaltung werden auch die bisherigen Projektbeschreibungen vorgestellt.
Ganz besonders wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass am 20. Juni  im Rahmen des Handlungsfeldes „Erhalt und Nutzung der historischen Bausubstanz“ Eigentümern alter und ortsbildprägender Bausubstanz eine kostenlose und unverbindliche Einzelberatung durch Fachleute erhalten können. Neben Mitarbeitern des Planungsbüros Oekoplan Ingenieure werden Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung für individuelle Fragen zur Verfügung stehen.
Angesprochen fühlen sollten sich nicht nur Eigentümer von Denkmälern, sondern alle Eigentümer älterer Gebäude insbesondere im Ortskern (Polder) und Rheinallee.
Wer eine Beratung in Anspruch nehmen möchte, wird gebeten, sich vorab anzumelden. Dabei wäre es für eine fundierte Beratung äußerst wichtig, wenn bereits im Vorfeld des Termines auch Unterlagen zum Objekt wie z.B. Pläne und Fotos sowie evtl. bereits vorhandene Ideen oder Pläne eingereicht würden. Im Rahmen des DIEKs sind Förderungen von 35 Prozent der Nettokosten insgesamt bis zu 30.000 Euro möglich. Zur Kontaktaufnahme ist die E-Mail-Adresse diek-buederich@wesel.de eingerichtet worden. Die Kontaktdaten lauten wie folgt: Herr Schlüter, 0281/203 24 24, Herr Klein-Hitpaß, 0281/203 24 20, Herr Terfurth, 0281/203 24 27, Oekoplan Ingenieure, 02857/429 521.