Die Gemeinde Issum hat jetzt auch eine eigene Facebook-Seite

ISSUM. Die Gemeinde Issum geht in Sachen Öffentlichkeitsarbeit neue Wege. Seit einem Monat hat sie eine eigene Facebook-Seite und ist damit jetzt auch in dem sozialen Netzwerk aktiv. „Alle Bürger sind eingeladen, hier mit uns zu interagieren“, hebt Bürgermeister Clemens Brüx hervor.

Mitmachen ist also angesagt. Denn die

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Mit ihrem neuen Facebook-Auftritt ist die Gemeinde Issum jetzt noch näher bei den Bürgern. Bürgermeister Clemens Brüx (r.) freut sich über die gute Zusammenarbeit mit den Social Media-Profis Julia Janßen und Marc Torke.

Gemeinde Issum will  durch den neuen Auftritt im Internet einen noch direkteren Draht zu den Menschen pflegen. Hinweise aus der Verwaltung wie die Anmeldefrist für die kostenlose Grünschnittabfuhr finden hier ebenso Platz wie Infos zu Straßensperrungen, Veranstaltungshinweise, Presseartikel und Fotos. Dadurch ergeben sich manchmal auch ganz private Einblicke. So stattete Bürgermeister Brüx beispielsweise gerade erst dem Jubilar Gerhard Voß einen Geburtstagsbesuch ab, und schon eine halbe Stunde später fand der Beitrag im Netz Beachtung, wurde geliked und mit weiteren Glückwünschen kommentiert. „Facebook ist zeitgemäß, effektiv und schnell. Wir sind eine bürgernahe Kommune und wollen informieren und zu Problemlösungen beitragen. Darum ist diese Maßnahme genau das Richtige für uns“, findet Brüx. Allerdings betrete man innerhalb der Verwaltung – mit wenigen Ausnahmen – hier noch Neuland.
Damit das Projekt Social Media auf professionellen Füßen steht, holte die Gemeinde den Medienfachmann Marc Torke ins Boot. Der gebürtige Bönninghardter konnte bereits die Facebook-Seiten für die Stadt Xanten und seine Heimatgemeinde Alpen erfolgreich umsetzen. Jetzt erstellt er auch in enger Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister, mit Touristikerin Vera Nabbefeld und Azubi Tobias Kiwitt den Redaktionsplan für einen „bunten und lebendigen“ Auftritt. Sein Ziel: „Es soll immer Bewegung auf der Seite sein.“ Gleichzeit übernimmt Torke die Schulung der Verwaltungsmitarbeiter – inklusive Bürgermeister. „Denn so wollen wir unsere Abläufe professionalisieren. Und Ziel ist, die Inhalte selbst zu posten“, erklärt Clemens Brüx.
Die Zahlen nach dem ersten Monat stimmen Social Media-Manager Torke ebenso zufrieden wie den Verwaltungschef: „Mit 397 Fans und 13.000 erreichten Menschen hatten wir einen sehr guten Start.“ Und Veranstaltungshinweise wie für den Sevelener Handwerker- und Töpfermarkt hatten sogar eine Reichweite von über 5.000 Menschen. „Bis in die Partnergemeinde Sevelen in der Schweiz, ins niederländische Nachbarland und sogar bis in die USA“, stellte Vera Nabbefeld überrascht fest. „Facebook ist die Informationsquelle Nummer eins. Das nutzen wir jetzt auch – für unsere Bürger und eine erfolgreiche Werbung für unsere Gemeinde“, so Brüx.