Der Imkerverein Pfalzdorf bietet Einblicke in das Leben im Bienenstock. Foto: privat

PFALZDORF (CDS). Wie viele Bienen bilden ein Volk auf dem Höhepunkt seiner Entwicklung? Wie viele Blüten bestäubt ein Bienenvolk pro Tag? Wie viel Honig essen die Bundesbürger durchschnittlich in einem Jahr? Und wie viele Blüten muss eine einzelne Biene besuchen, um ein Kilogramm Honig zu erzeugen?
Auf diese und viele andere Fragen geben die Mitglieder des Imkervereins Pfalzdorf gerne Antwort, wenn sie am kommenden Samstag, 25. Juni, zum zweiten Mal zum Tag der offenen Tür einladen.

Interessante Einblicke in das Leben im Bienenstock und das Imkerei-Handwerk sind am Nachtigallenweg 20, von 10 bis 16 Uhr, möglich. Die Arbeit des Imkers ist vielfältig; dazu gehört die Bearbeitung des Honigs ebenso wie die Verarbeitung von Bienenwachs, die Herstellung von kosmetischen Produkten und nicht zuletzt die Bekämpfung von Bienenkrankheiten – Stichwort Varroamilbe. Dieser Parasit  schädigt die Bienenbrut im Stock und gilt als eine Hauptursache für seuchenartiges Bienensterben. Zu kämpfen haben Bienen auch mit dem Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln. So steht zum Beispiel der Wirkstoff Glyphosat im Verdacht, das Orientierungsverhalten der Tiere zu beeinträchtigen.

Die Pfalzdorfer Imker geben deshalb Tipps, wie man den eigenen Garten und Grünflächen bienenfreundlicher gestalten kann. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Bienenhaltung zu fördern, anderen Imkern bei der Bekämpfung von Bienenkrankheiten zu helfen und sie halten Vorträge über Bienen und Imkerei in Schulen und Kindergärten (weitere Infos: www.imkerverein-Pfalzdorf.de).
Übrigens: Nicht nur „Theorie“ steht am Samstag auf dem Programm. Besucher können auch verschiedene Honigsorten probieren und von den Imkern hergestellte Pflegeprodukte erwerben.