Neue Heimat für den KSB Kleve

Neue Heimat für den KSB Kleve

KreisSportBund Kleve zieht nach 71 Jahren von Kleve nach Geldern

GELDERN. Der Rohbau steht. Im Innern lässt sich auch bereits erahnen, wie die neue Wirkungsstätte des KSB ab April aussehen wird. Ein Schritt, der für Lutz Stermann, Vorsitzender des KreisSportBundes Kleve, auch eine „Brücke zwischen Sport und Schule“ schlagen soll.

Die neuen Räumlichkeiten an der Vernumer Straße, gleich neben der Dreifachturnhalle „An der Landwehr“, seien dringend notwendig gewesen, erklärt Eugen Brück, erster Vorsitzender des TTC Blau-Weiß Geldern-Veert: „Andere Räume kann der KSB oftmals erst ab 16 Uhr, nach Schulschluss, nutzen. Hier hingegen können jetzt auch schon vorher Sportkurse angeboten werden.“

Feierten mit vielen Gästen das Richtfest der neuen Geschäftsstelle des KreisSportBundes Kleve: (vorne v.l.n.r.) KSB-Vorsitzender Lutz Stermann, Margret Voßeler MdL, Landrat Wolfgang Spreen und Bürgermeister Sven Kaiser. NN-Foto: Theo Leie

Gelderns Bürgermeister Sven Kaiser zeigt sich vom neuen Standort des KreisSportBundes vor allem auch begeistert, da er die Bedeutung des Sports für ein gesundes Leben sehr schätzt: „Ich habe letztens erst einen Artikel gelesen, in dem es um die Faktoren geht, wie man möglichst alt werden kann. Ganz vorne stand dabei der Sport.“ Eine Aussage, die auch Lutz Stermann freuen dürfte. Für den Vorsitzenden des KreisSportBundes ist die neue Wirkungsstätte ein „Ort der Begegnung und der Gemeinschaft.“ Mit der direkten Anbindung an die Dreifachturnhalle sei es möglich, sowohl Ballsportarten als auch Entspannungskurse zu verbinden: „In unserem neuen Gebäude haben wir zwei Multifunktionsräume, die unter anderem auch für Schwangerschaftssportkurse oder Entspannungskurse genutzt werden können“, so Stermann. Zudem schauen die Kursteilnehmer direkt raus ins Grüne, auf die Fleuth und auf den Sportplatz, der auch für das Sportabitur genutzt wird: „Vielleicht können wir irgendwann sogar eine Brücke über den Fluss bauen und so eine Brücke zwischen Sport und Schule bauen“, erklärt Stermann.Der obere Bereich des Gebäudes, die erste Etage, werde in Zukunft eine „Versammlungsstätte“ sein, erläutert Stermann weiter. Neben Besprechungsräumen wird es ein Großraumbüro geben.

Bernd Bianchi, Polizeibeamter und Mitglied der Grünen, wies zudem darauf hin, dass die Turnhalle alsbald „Turnhalle an der Pariser Bahn“ heißen wird, da der Teilabschnitt der Vernumer Straße, zwischen Stauffenbergstraße und Krefelder Straße, in „Pariser Bahn“ umbenannt wird.