Budenzauber setzt auf Altbewährtes

Budenzauber setzt auf Altbewährtes

Hallenfußball-Kreismeisterschaft in Geldern: 30 Jahre alt wird das Turnier, das am 6. und 7. Januar ab 14 beziehungsweise 13.30 Uhr in der Sporthalle am Bollwerk ausgetragen wird

2017 ging der Pokal an den TSV Wa./Wa. NN-Foto (Archiv): Theo Leie

GELDERN. Die Hallenfußball-Kreismeisterschaften werden 2018 30 Jahre alt. Zum runden Jubiläum werden aber keine Experimente seitens des Veranstalters, dem GSV Geldern, gewagt. „Wir hatten überlegt, was wir machen könnten. Haben uns dann aber darauf geeinigt, auf Altbewährtes zurückzugreifen“, sagt Hartmut Könner vom Organisationsteam. Am Samstag und Sonntag (6. und 7. Januar) kämpfen insgesamt acht Teams aus dem Kreis Kleve um den begehrten Titel des Kreismeisters.

Der GSV ist dabei als Gastgeber gerade so ins Turnier gerutscht. Denn wie auch in den vergangenen Jahren, mussten die Veranstalter auch 2018 wieder einige Absagen entgegennehmen. „Eigentlich sind die acht besten Teams aus der vergangenen Saison für die Hallen-Kreismeisterschaften qualifiziert“, so Könner.

Doch der SV Hönnepel-Niedermörmter, Viktoria Goch und auch der SV Sevelen haben ihre Teilnahme abgesagt. Teilweise wohl aus Angst vor Verletzungen in der Halle. „Das kann ich natürlich nachvollziehen, wenn ein Trainer sagt, dass er im Hinblick auf die Saison nichts riskieren will“, sagt Könner. Schade sei es aber trotzdem.

Drei andere Mannschaften durften sich hingegen freuen. Denn der FC Aldekerk, der SV Walbeck und der GSV Geldern sind für die fehlenden Mannschaften nachgerückt. „Das sind auch gute Mansnchaften“, meint Könner, der davon überzeugt ist, dass das Teilnehmerfeld dadurch nicht schlechter geworden sei.

Zwei Favoriten

Die höchsten Chancen auf den Sieg rechnet Könner aber dem SV Straelen und dem 1. FC Kleve zu. Immerhin gehen diese Teams als Spitzenteams der Oberliga- beziehungsweise Landesliga ins Rennen. „Es kann aber ja immer sein, dass der SV Straelen zum Beispiel einen schlechten Tag erwischt. Dann können auch andere Teams den Sieg holen“, sagt Könner. Außerdem seien Mannschaften, die auf dem Rasen gut seien, nicht automatisch auch in der Halle gut. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass der SV Straelen und der 1. FC Kleve definitiv zum engeren Favoritenkreis zählen. Denn in den vorigen Jahren gewann drei Mal der 1. FC Kleve und ein Mal der SV Straelen (2015). Der (Überraschungs-)Sieger 2017 hieß allerdings TSV Wachtendonk/Wankum.

Ausgerechnet der Titelverteidiger ist bei Gastgeber GSV Geldern in der Gruppe. „Wir haben eine sehr schwere Gruppe erwischt“, meint Könner und fügt hinzu: „Aber als guter Gastgeber gewinnt man ja eh das eigene Turnier nicht.“ Als „gute Losfee“ habe sich Patrick Tekock von der Sparkasse Krefeld aber trotzdem erwiesen, da er die beiden Favoriten Straelen und Kleve in unterschiedliche Gruppen gelost habe.

Sponsor feiert Jubiläum

Die Sparkasse Krefeld darf obendrein ein weiteres Jubiläum feiern. Seit zehn Jahren unterstützt sie das Turnier als Sponsor und wird als solcher auch 2018 wieder Gutes tun. Am zweiten Turniertag, wenn in einem Benefizspiel während der Pause eine Sparkassen-Auswahl auf eine Allstar-Mannschaft des GSV Geldern treffen wird, wird die Sparkasse eine Summe an eine hiesige gemeinnützige Organisation spenden. Mehr wollte Könner vorab noch nicht verraten. „Nur so viel: Es wird ein größerer Betrag sein als voriges Jahr.“ 2017 waren es 300 Euro.