Dreisprung oder: Das Webern-Paradox

Dreisprung oder: Das Webern-Paradox

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Foto: Gert Weigelt

Die Tastatur grinst. „Und – was schreibst du heute?“ „Am liebsten gar nichts.“ „War’s so schlimm?“ „Quite the contrary. Ganz im Gegenteil.“

Manchmal stört das Publikum. Es ist eine lärmende Masse, die am Ende des Tanzes Begeisterung in Applaus verwandelt. Dabei würde man nach b.18 wünschen, dass die Tänzer einfach die Bühne räumen. Nach hinten abgehen. Dass alles in Stille verharrt. Dass kein Vorhang fällt. Dass der Abend im Kopf in eben jene Stille übergeht, die ihm gebührt. Am Ende von b.18 hat man seinen Frieden mit der Welt gemacht. Einen Tag später erst möchte man noch mal zurückkommen und sich die Hände wund klatschen.

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